Ortsspezifisches theatrales Forschungsprojekt
Die Künstlergruppe Grotest Maru nimmt Besucher und Bewohner Westhagens mit auf einen inszenierten Parcours in einer nahezu leeren Einkaufspassage – Homo Botanicus. Wolfsburg Westhagen, dem artifiziell hergestellten urbanen Umfeld, rücken Zimmerpflanzen als Vertreter der organisch gewachsenen Spezies in den Mittelpunkt. Revolutionäre Sprieße, behütete Setzlinge und unkontrollierte Wucherungen erzählen vergrabene Geschichten des Stadtteils Westhagen und seiner Bürger.
Hier: Das ehemalige Brautmodengeschäft transportiert Eindrücke der jesidischen Hochzeitstradition basierend auf Erinnerungen einer gebürtigen Syrerin aus der Nachbarschaft Westhagens. Themen wie Geborgenheit und Trennung, Identität und Zerrissenheit, Verwurzelung und Umsiedelung sind in Bild, Text, Klang und Geruch eingefangen.
Trailer, in min 8:20: https://www.youtube.com/watch?v=xaV0f4CWg6A
Künstlerische Leitung von Homo Botanicus: Ursula Maria Berzborn, Milena Kipfmüller, Franziska Pester
Station »Gehen und Gehen lassen«, eigenständige Arbeit innerhalb der Assistenz: Claudia Gali
Interviews: Milena Kipfmüller
Videoinstallation: Michael Zimmer
Fotos: Michael Zimmer, Andreas Kermann
Goethe-Institut Damaskus | Im Exil
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@chezweitz
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